Multifunktional, nicht magnetisch, robust: der ideale Steckverbinder für die Magnetometer von SENSYS

Das Unternehmen SENSYS Magnetometers & Survey Solutions setzt bei seinen Magnetometern für Archäologen und Kampfmittelräumdienste für optimale Konnektivität auf die Steckverbinder der Fischer Freedom™ Serie. Für einen schnellen und leichten Aufbau im Feld benötigen die Anwender einfach zu steckende Steckverbindungen, die zudem Wind und Wetter trotzen und leicht zu reinigen sind. Ein weiteres wichtiges Kriterium: Sämtliche Gerätekomponenten dürfen keinen oder nur einen sehr geringen Restmagnetismus aufweisen, der die Messungen nicht stört. Mit dem 7-poligen Fischer Steckverbinder LP360™ aus der neuen Fischer Freedom™ Serie fand SENSYS genau die passende Lösung für seine Magnetometer – und profitiert von einem individuellen Service.

Fischer Connectors und SENSYS, ein führender Hersteller von Magnetometern zur Detektion von archäologischen und militärischen Rückständen im Boden, arbeiteten eng zusammen, um die perfekt auf die Ansprüche im Feldeinsatz abgestimmten Steckverbinder zu finden. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Steckverbinder einfach, aber sicher steckbar sind, damit Fehlanwendungen ausgeschlossen werden können, sowie Wind und Wetter gegenüber resistent und einfach zu reinigen sind. Auf der Suche nach einer Steckverbinder-Lösung mit IP68-Abdichtung stiessen die Entwicklungsingenieure von SENSYS auf die innovative Fischer Freedom™ Serie mit Plug & Use Technologie. Diese überzeugte durch die unkomplizierte 360° Steckmöglichkeit dank fehlender Kodierung. Eine blind steckbare, nicht magnetische Kugelverriegelung macht jegliche Fehlbedienung unmöglich und den Steckvorgang intuitiv handhabbar. Die mittels einer Membran abgedichteten Kontakte sind vor Verunreinigungen und Nässe geschützt; dadurch entsprechen sowohl der Stecker als auch die Buchse der Schutzklasse IP68, wobei gleichzeitig eine einfache Reinigung möglich ist. Dank der 360° Steckbarkeit können die Kabel der Magnetometer in der gewünschten Position sicher an der Halterung befestigt werden, so dass sie eng anliegen und keine eigenen Magnetfelder erzeugen, die eine Messung stören würden.

Von einem Auto gezogenes Bodenuntersuchungssystem

 

HERAUSFORDERUNGEN & CHANCEN

Sicherer Betrieb unter extremen Umgebungsbedingungen

Seit der Mensch die Erde besiedelt, hinterlässt er Spuren im Boden – sei es in Form von prähistorischen Stätten von vergangenen Kulturen oder in Form von militärischen Altlasten von jüngst beendeten Konflikten. Um sie zu orten und zu erkennen, helfen Magnetometer. Sie ermitteln Verwerfungen oder Unregelmässigkeiten im Erdmagnetfeld, die zum Beispiel durch Gegenstände oder Strukturen hervorgerufen werden, und können Gestalt und Lage derselben abbilden. Derartige spezielle Sondiergeräte und Lösungen liefert die im brandenburgischen Bad Saarow ansässige SENSYS Sensorik & Systemtechnologie GmbH (englischer Firmenname: SENSYS Magnetometers & Survey Solutions). Ihre Magnetometer messen das Magnetfeld des zu untersuchenden Areals, registrieren dabei Verzerrungen oder Abweichungen und stellen die ermittelten Anomalien in Form einer geomagnetischen Farbkarte dar. Die Genauigkeit der Messung liegt bei ein bis zwei Zentimetern. Um einen vorher bestimmten Bodenabschnitt zu untersuchen, werden jeweils mehrere Magnetometer in Reihe geschaltet und entweder an Handwagen befestigt oder an ein Fahrzeug angehängt. Die Magnetometer von SENSYS müssen extremen Wetterbedingungen standhalten. Da die Messungen in den verschiedensten Geländen – von der Wüste bis zum Dschungel – und unter extremen Wetterbedingungen von -40 bis +0 Grad und bis zu 100% Luftfeuchtigkeit stattfinden, müssen die Steckverbindungen überdies äusserst robust und strapazierfähig sein. Gleichzeitig dürfen durch die Kabel keine störenden Magnetfelder entstehen. Durch den Einsatz im Feld müssen auch die Wartung und Reinigung möglichst einfach und effizient sein.

Da jede Form von Magnetismus an den Komponenten die Präzision der Messung beeinträchtigt, müssen die Geräte – bis zu 16 Stück in Reihenschaltung – mit einer bis zu sieben Meter langen Deichsel an das Fahrzeug angehängt werden. Auch auf den Handkarren ist es nötig, einen großen Abstand zu den Halterungen zu beachten. Beim Aufbau der Messmittel entsteht daher ein hoher Verkabelungsaufwand und die Anzahl der Steckvorgänge und Zyklen beim Anschliessen, Abstecken, Auf- und Abbauen der Geräte ist hoch und strapaziert das eingesetzte Equipment. Daher sind hier besonders langlebige und leicht steckbare Verbindungen gefordert.

Ein Steckverbinder für alle Bedingungen

Bis dato setzte SENSYS in seinen Feldmessgeräten Stecker mit Military-Standard (MIL-Stecker) ein. Diese wiesen jedoch trotz ihrer robusten Bauweise und der Eignung für den dauerhaften Feldeinsatz mehrere Beschränkungen auf. So nutzen sie männlich-weibliche Steckkontakte, die bei falscher Benutzung leicht brechen können und sich nur schwer reinigen lassen. Zudem sind die Stecker ohne weiteren Schutz gegen Nässe am Kabel konfektioniert und müssen daher mühsam mit einer speziellen Gummitülle überzogen werden. SENSYS suchte daher nach einer Steckverbinder Lösung mit IP68, die einfacher zu handhaben und zu warten sein sollte und die Möglichkeit einer Fehlanwendung ausschloss. Bei der routinemässigen Überprüfung der Bestandslisten und Bauteile stiessen die Entwicklungsingenieure auf das erste Produkt der innovativen Fischer Freedom™ Serie mit Plug & Use Technologie, den Steckverbinder Fischer LP360™.

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„Wir lassen alle Bauteile unserer Sensoren auf Restmagnetismus testen, denn sie dürfen das Messergebnis nicht verfälschen. Der Fischer LP360™ ist in seinen technischen Eigenschaften äusserst zufriedenstellend. Wir sind von der Zusammenarbeit sehr überzeugt. Auch für weitere Produkte bietet das Portfolio von Fischer Connectors passende Alternativen. Und wir können stets über Speziallösungen sprechen. Für uns ist der Steckverbinder-Spezialist auch deshalb der richtige Partner, weil er sehr flexibel reagiert und Speziallösungen in kleineren Stückzahlen liefert. Das ist sehr wichtig für uns, weil wir uns auf Nischenmärkten bewegen und uns damit nicht hinter grossen Herstellern einordnen und auf die georderten Produkte lange warten müssen.“

Wolfgang Süss, Geschäftsführer, SENSYS

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DAS PROJEKT IN KÜRZE

Projektabriss

Auf der Suche nach geeigneten Steckverbindern für Magnetometer stiess der Hersteller SENSYS Magnetometers & Survey Solutions auf das erste Produkt der innovativen Fischer Freedom™ Serie mit Plug & Use Technologie, den Steckverbinder Fischer LP360™. Die spezifischen Anforderungen bei Magnetometern beinhalten mehrere Aspekte: Die Steckverbinder müssen einfach zu handhaben sein, gleichzeitig aber Fehlanwendungen ausschliessen. Sie müssen robust gegenüber Wind und Wetter sein, einfach zu reinigen und dürfen keinerlei eigene, die Messung störenden Magnetfelder erzeugen. Für den Fischer LP360™ sprach nicht zuletzt auch, dass er beim Test auf Restmagnetismus sehr gut abschnitt. Dieser Steckverbinder erfüllt nicht nur alle Voraussetzung, sondern überzeugt SENSYS auch durch die hohe Verfügbarkeit, auch in kleinen Stückzahlen.

Hauptherausforderungen

  • Abdichtung gemäss IP68
  • Wetterbeständigkeit
  • keine Erzeugung eigener Magnetfelder
  • einfache Steckbarkeit bei Ausschluss von Fehlanwendung

Wichtigste technische Anforderungen

Robustheit, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit, extrem geringer Restmagnetismus, keine Fehlanwendung möglich

 

DIE LÖSUNG

Ausgewählte Verbindungslösung

7-poliger Steckverbinder Fischer LP360™ aus der Fischer Freedom™ Serie

Kundenvorteile

  • einfache Handhabung der Stecker bei gleichzeitigem Ausschluss von Fehlanwendungen
  • Langlebigkeit
  • Wetterbeständig
  • einfach zu reinigen
  • keine störenden eigenen Magnetfelder